Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag HP und Dell übertreffen die Erwartungen

Die Computerhersteller HP und Dell haben im jüngsten Quartal von der hohen Nachfrage nach Laptops unter anderem zur Ausstattung des Homeoffice während der Pandemie profitiert. Damit konnten die fehlenden Verkäufe für Büroausstattung ausgeglichen werden. Der Laptop-Umsatz von HP kletterte im vierten Geschäftsquartal per Ende Oktober um 18 Prozent auf ein Rekordniveau. Mit Desktop-PCs setzte der Konzern dagegen weniger um. Der Gesamtumsatz sank zwar um 1 Prozent auf 15,3 Milliarden Dollar, lag damit aber oberhalb der Erwartungen der Analysten.

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Sowohl HP als auch Dell erwarten eine anhaltend hohe Nachfrage nach Laptops. Im lukrativeren Druckergeschäft musste HP allerdings einen Umsatzrückgang um 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verkraften. Im Vergleich zum Vorquartal stiegen die Einnahmen dagegen um 23 Prozent. Dell steigerte den Konzernumsatz im Quartal, das am 30. Oktober endete, um 3 Prozent auf 23,5 Milliarden Dollar und übertraf damit ebenfalls die Analystenerwartungen. Der Umsatz im Geschäft mit Endkunden stieg kräftig, während die Einnahmen aus dem Geschäft mit Servern und Datenspeichern sanken.

Den Gewinn steigerte HP auf 668 Millionen Dollar von 388 Millionen im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie lag auf bereinigter Basis bei 62 Cent. Analysten hatten mit 52 Cent gerechnet. Im laufenden ersten Quartal rechnet HP mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 64 bis 70 Cent. Der Analystenkonsens steht derzeit bei 54 Cent. Einen Umsatzausblick gab HP nicht. HP kündigte an, die Dividende im Geschäftsjahr 2020/21 um 10 Prozent zu steigern. Dell erzielte in seinem dritten Geschäftsquartal einen Gewinn von 881 Millionen Dollar und ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 2,03 Dollar. Analysten hatten 1,42 Dollar prognostiziert.

Quelle: ntv.de

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