Der Börsen-TagHandelsstreit verunsichert Asien-Anleger
Wegen des anhaltenden Hick-Hacks im Zollstreit zwischen den USA und China haben Anleger asiatische Aktien am Mittwoch nur mit spitzen Fingern angefasst. Die Börsen in Tokio und Shanghai stagnierten bei 20.593 und 2580 Punkten.
Nervös machte Investoren ein Zeitungsbericht, dem zufolge die USA vorbereitende Gespräche für die Verhandlungen in der kommenden Woche abgesagt haben. US-Präsident Donald Trumps Wirtschaftsberater Larry Kudlow wies dies jedoch zurück. Japan leide besonders unter dem Konflikt der beiden weltgrößten Volkswirtschaften, sagte Anlagestratege Takatoshi Itoshima vom Vermögensverwalter Pictet. Die Unternehmen seien von der Nachfrage aus beiden Staaten abhängig.
Zu den größten Verlierern an der Börse Tokio zählten Subaru mit einem Kursminus von 3,4 Prozent. Der Autobauer musste wegen eines defekten Zuliefer-Teils seine Produktion in Japan stoppen.
Die Papiere von Japan Display schlossen dagegen knapp 19 Prozent im Plus. Einem Zeitungsbericht zufolge wollen der Konkurrent TPK aus Taiwan und der chinesische Silk Road Fund bei dem angeschlagenen Hersteller von Smartphone-Bildschirmen einsteigen.