Der Börsen-TagHohe Bondrenditen machen Pfund schwer zu schaffen
Sorgen bereitet heute - wie schon erwähnt - das Pfund. Der globale Anstieg der Anleiherenditen setzte die britische Währung unter Druck. Das Pfund verlor 0,7 Prozent auf 1,228 US-Dollar und war damit so günstig wie seit November 2023 nicht mehr. Die zehnjährigen britischen Staatsanleihen rentierten indes mit 4,813 Prozent. Dies trieb die Kreditkosten der britischen Regierung auf den höchsten Stand seit 2008, was neue Sorgen über die britischen Finanzen schürte.
Anleger trennten sich in den vergangenen Tagen verstärkt von Staatsanleihen. Hintergrund war die erneut steigende Inflation, die Aussicht auf langsamer sinkende Zinsen großer Notenbanken und Sorgen über die Politik des künftigen US-Präsidenten Donald Trump. Im Gegenzug zu den fallenden Anleihekursen stiegen die Renditen. Auch die zehnjährigen Bundesanleihen und die US-Bonds mit der gleichen Laufzeit werfen derzeit so viel ab wie seit rund einem halben Jahr nicht mehr.