Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag"Immerhin ein Lichtblick im Konjunkturdunkel"

08.01.2024, 09:51 Uhr

Die deutschen Exporteure senden inmitten der eingetrübten Lage ein Hoffnungszeichen: Ihr Auslandsgeschäft wuchs im November so stark wie seit über anderthalb Jahren nicht mehr. Die Ausfuhren nahmen 3,7 Prozent im Vergleich zum Vormonat auf 131,2 Milliarden Euro zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Das ist das größte Plus seit Februar 2022. Ökonomen hatten nur mit einem Anstieg von 0,3 Prozent gerechnet, nachdem es im Oktober mit minus 0,4 Prozent und im September mit minus 2,2 Prozent zwei Rückgänge in Folge gegeben hatte. Die Importe wuchsen im November nach zuvor fünf Rückgängen in Folge erstmals wieder, und zwar um 1,9 Prozent auf 110,8 Milliarden Euro.

"Immerhin ein Lichtblick im Konjunkturdunkel", sagt der Ökonom Oliver Niklasch von der LBBW. Das ist auch dem Geschäft mit den anderen EU-Mitgliedstaaten zu verdanken: Das legte im November um 5,4 Prozent auf 71,5 Milliarden Euro zu. Wichtigster Abnehmer von Waren "Made in Germany" blieben die USA, obwohl die Exporte diesmal um 1,4 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro sanken. Die Ausfuhren nach China nahmen dagegen um 3,1 Prozent auf 8,1 Milliarden Euro zu.

Quelle: ntv.de