Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagImmobilienkrise in China zieht Kurse abwärts

30.01.2024, 07:05 Uhr

Nach einer kurzen Aufholjagd sind die Märkte in China wieder auf Talfahrt gegangen. Belastet von der gerichtlich angeordneten Auflösung des Immobilienriesen China Evergrande gibt der Shanghai Composite 0,6 Prozent nach. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen verliert 0,8 Prozent. Mögliche Auswirkungen auf den fragilen Immobilienmarkt des Landes halten die Anleger in Atem.

Der Nikkei folgt dagegen der Wall Street ins Plus und notiert 0,3 Prozent höher bei 36.137 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index steigt 0,2 Prozent auf 2535 Zähler. Angesichts der optimistischen US-Konjunkturaussichten decken sich die Anleger mit schwergewichtigen Technologiewerten ein: Der Chiptester-Hersteller Advantest legt 1,41 Prozent, Shin-Etsu Chemical 2,28 Prozent und Tokyo Electron 0,36 Prozent. Der Chiphersteller Renesas Electronics gewinnt 3,08 Prozent und ist damit der größte prozentuale Gewinner im Nikkei. Der Klimaanlagenhersteller Daikin Industries klettert 0,86 Prozent. "Die Erwartungen an eine weiche Landung der US-Wirtschaft nehmen zu", sagt Yugo Tsuboi von Daiwa Securities. "Die Anleger kauften Aktien, die wahrscheinlich von der Weltwirtschaft betroffen sein werden."

Quelle: ntv.de