Der Börsen-TagInflationsdaten drücken Asien-Börsen
Die Anzeichen eines nachlassenden Inflationsdrucks in den USA können die Anleger in Asien nach schlechten Verbraucher- und Erzeugerpreisen in China nicht an die Märkte locken. Die Börsianer richteten ihr Augenmerk auf die Verbraucher- und Erzeugerpreise in China sowie die japanischen Bilanzsaison. Der Nikkei liegt im Verlauf 0,2 Prozent tiefer bei 29.062 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index gibt 0,3 Prozent auf 2080 Zähler nach.
Die Verbraucherpreise in China blieben offiziellen Daten zufolge mit einem Anstieg um 0,1 Prozent im April hinter den Erwartungen zurück, während sich die Deflation an den Werkstoren verschärfte. Dies deutet darauf hin, dass weitere Anreize erforderlich sein könnten, um die wirtschaftliche Erholung der Volksrepublik anzukurbeln. Der Shanghai Composite notiert 0,1 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gewinnt 0,1 Prozent.
"Für die Zukunft müssen wir die Nachrichtenlage zum Thema US-Schuldenobergrenze im Auge behalten und gleichzeitig die Bilanzsaison verfolgen", sagte Kazuo Kamitani von Nomura. US-Präsident Joe Biden und die Republikaner ringen weiter um den Haushalt 2024 und die Schuldenobergrenze.