Der Börsen-TagInflationsdruck, Rezession und Milliardengewinne im Anlegerfokus
Der DAX arbeitet sich langsam weiter nach oben. Aus dem gestrigen Geschäft verabschiedete sich der deutsche Börsenleitindex mit einem Aufschlag von 0,7 Prozent und einem Stand von 20.271 Punkten. Zur Erinnerung: Am Freitag hatte er sich mit 20.215 Zählern und einem ordentlichen Wochenplus ins Wochenende verabschiedet.
Heute richtet sich das Augenmerk der Anleger zunächst auf die deutsche Wirtschaft. Sie dürfte 2024 das zweite Jahr in Folge geschrumpft sein. Ökonomen rechnen mit einem Rückgang des Bruttoinlandsproduktes von 0,2 Prozent. 2023 war es sogar um 0,3 Prozent gesunken.
Danach spielt die Musik aber voll und ganz in den USA. Dort geht es zum einen um die Bilanzen mehrerer Großbanken und zum anderen um die Themen Inflation und Geldpolitik.
Denn: Die US-Verbraucherpreise dürften im Dezember wieder stärker gestiegen sein. Volkswirte erwarten eine Inflationsrate von 2,9 Prozent, nach 2,7 Prozent im November. Wegen der hartnäckig hohen Inflation dürfte die US-Notenbank Fed ihren Leitzins in diesem Jahr nur noch einmal senken, erwarten viele Ökonomen.
Die US-Großbanken JP Morgan Chase, Goldman Sachs, Citigroup und Wells Fargo eröffnen mit ihren Zahlen indes die Bilanzsaison in den USA. Dank des regen Transaktionsgeschehens und anziehenden Handelsgeschäfts rechnen Analysten damit, dass die vier Geldhäuser wahrscheinlich mehr verdient haben als im Vorjahr. In den vergangenen Monaten haben die größten Kreditinstitute des Landes von einer Wiederbelebung des Investmentbankings profitiert.
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