Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagInsider: Börsengang während Corona - Rüstungsfirma am Start

28.07.2020, 13:44 Uhr

Der Rüstungselektronik-Konzern Hensoldt soll Insidern zufolge nach der Sommerpause an die Frankfurter Börse gehen. Der Finanzinvestor KKR, dem das Unternehmen aus Taufkirchen bei München seit 2016 gehört, wolle die Börsenpläne Ende August oder Anfang September öffentlich machen, hieß es. Die Erstnotiz soll etwa vier Wochen später folgen.

Hensoldt wäre damit das erste größere Unternehmen in Deutschland, das sich in der Corona-Krise an die Börse wagt. Dabei sollen voraussichtlich 20 bis 30 Prozent der Anteile an die Börse gebracht werden, wie es in Finanzkreisen hieß. Hensoldt werde - inklusive Schulden - mit 2,5 bis 3 Milliarden Euro bewertet. Die Nettoverschuldung lag laut Geschäftsbericht Ende 2019 bei 762 Millionen Euro. KKR und das Unternehmen wollten sich zu den Informationen nicht äußern.

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Ein F-35 Tarnkappenjet von Lockheed Martin mit einem Radargerät von Hensoldt. (Foto: picture alliance/dpa)

Quelle: ntv.de