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Der Börsen-TagInsider: Deutsche Bank meldet möglichen Verstoß gegen Russland-Sanktionen

17.04.2026, 17:00 Uhr

Die Deutsche Bank hat Insidern zufolge die Aufsichtsbehörden über einen möglichen Verstoß gegen Sanktionsregeln informiert. Dabei geht es um die Vorgabe, Einlagen russischer Privatpersonen auf unter 100.000 Euro zu begrenzen, wie eine mit der Angelegenheit vertraute Person sagte. Der mögliche Verstoß sei aufgefallen, nachdem das Geldhaus Anfang des Jahres eine Arbeitsgruppe zur Einhaltung der verschärften Sanktionsgesetze gebildet habe.

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(Foto: picture alliance/dpa)

Die Deutsche Bank teilte in einer Stellungnahme mit, sie überprüfe im Rahmen ihrer normalen Geschäftsabläufe ihre Prozesse zur Einhaltung von Sanktionen fortlaufend. "Wann immer wir mögliche Schwachstellen identifizieren, ergreifen wir angemessene Maßnahmen zur Anpassung und Verbesserung unserer Prozesse und informieren die zuständigen Aufsichtsbehörden proaktiv", erklärte die Deutsche Bank. Darüber hinaus wollte sich das Institut nicht äußern. Zuerst hatte das Portal "Finanz-Szene" über die Entwicklung berichtet.

Quelle: ntv.de