Der Börsen-TagInsider: Pekinger Börse unterbindet Verkäufe von Großaktionären
Die Pekinger Börse hat Insidern zufolge ein faktisches Verkaufsverbot für Großaktionäre eingeführt. Die Börse befürchte, dass solche Verkäufe den Marktaufschwung zunichtemachen könnten, hieß es weiter. Als Großaktionär gilt, wer fünf oder mehr Prozent an einem Unternehmen hält. Der chinesischen Börsenaufsicht zufolge muss eine öffentliche Anmeldung beim entsprechenden Handelsplatz erfolgen, um Anteile verkaufen zu können. Die Pekinger Börse lehne diese Anmeldungen jedoch ab, sagten die Insider. Wie lange die neue Richtlinie gültig sei, blieb zunächst unklar.
Die chinesische Regierung hat sich dafür eingesetzt, den lange brachliegenden Handelsplatz in Peking wiederzubeleben. Er legte zeitweise um etwa zehn Prozent zu, nachdem er in der vergangenen Woche ein Plus von 21 Prozent verzeichnet hatte.