Der Börsen-TagJolts-Bericht deutet auf engen US-Arbeitsmarkt
Die Zahlen des Dezember-Jolts-Berichts des US-Arbeitsministeriums deuten nach Aussage von Deutsche-Bank-Analyst Jim Reid darauf hin, dass der Arbeitsmarkt weiterhin sehr eng ist. "Die Gesamtzahl der offenen Stellen stieg im Dezember unerwartet auf 10,925 Millionen gegenüber 10,3 Millionen erwarteten, während die Quote der freiwilligen Kündigungen bei 2,9 Prozent lag", schreibt Reid in seinem Morgenkommentar. Das sei knapp weniger als der im September und November verzeichnete Rekordwert von 3,0 Prozent, aber im historischen Vergleich immer noch sehr hoch. Auch andere Messgrößen des Job Openings and Labor Turnover Survey (Jolts) hätten auf einen angespannten Arbeitsmarkt hingedeutet, darunter das Verhältnis zwischen offenen Stellen und Arbeitslosen, das im Dezember ein weiteres Rekordhoch erreicht habe.