Der Börsen-TagKI-Schwäche belastet Anlegerlaune in Asien
Erneute Spannungen im Nahen Osten und ein Ausverkauf bei Technologiewerten brocken den asiatischen Aktienmärkten deutliche Verluste ein. Der breit gefasste MSCI-Index für asiatisch-pazifische Aktien außerhalb Japans fällt um 1,5 Prozent. Auch in Südkorea geben die Kurse nach einem Feiertag um bis zu 2,6 Prozent nach. In Tokio rutscht der Nikkei um 1,9 Prozent auf 67.149,15 Punkte ab, nachdem er gestern noch ein Rekordhoch markiert hatte. Der breiter gefasste Topix verliert 1,28 Prozent auf 3944,95 Zähler.
Das Wiederaufflammen der Kämpfe zwischen den USA und dem Iran sowie stockende Verhandlungen dämpften die Risikobereitschaft der Anleger spürbar. "Die Finanzmärkte haben wieder in einen Risiko-Vermeidungs-Modus geschaltet, da die USA und der Iran erneut das Feuer aufeinander eröffnet haben", erklären die Analysten von Westpac. Zudem sorge ein enttäuschender Umsatzausblick des US-Chipkonzerns Broadcom für einen Ausverkauf bei Werten aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI). In Tokio stürzen die Aktien des Technologieinvestors SoftBank um zehn Prozent ab und waren damit der größte Verlierer im Nikkei.