Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag KKR ist über Mindestschwelle bei Springer-Übernahme

Der US-Finanzinvestor KKR hat für den Einstieg beim Medienkonzern Axel Springer eine wesentliche Hürde genommen. Die US-Amerikaner haben die nötige Zahl von Aktien für ihr Übernahmeangebot erworben, wie aus einer Mitteilung von Axel Springer hervorgeht. Mehr als 20 Prozent der Springer-Aktionäre hätten das Angebot bis zum Ende der Annahmefrist am 2. August angenommen, teilte der Medienkonzern in Berlin mit. Der Investor bot den Aktionären dafür 63 Euro pro Springer-Aktie. Aktionäre, die ihre Aktien bislang nicht angedient haben, können dies in den kommenden Tagen tun. Die Frist beginnt nach Bekanntgabe des Ergebnisses des Angebots und dauert 14 Tage. Das Angebot sieht einen Preis von 63,00 Euro je Aktie vor.

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Knapp 45 Prozent der Springer-Aktien sind im Streubesitz. Die Witwe des Verlagsgründers, Friede Springer, und Vorstandschef Döpfner haben mit KKR vereinbart, dass sie ihre Beteiligungen behalten. Die Witwe kontrolliert 42,6 Prozent der Anteile, Döpfner hält 2,8 Prozent. Die Springer-Enkel Ariane und Axel Sven Springer halten zusammen rund 10 Prozent.

Quelle: ntv.de