Der Börsen-TagKein Big Bang, sondern ein Nach-und-nach bei Thyssenkrupp
Thyssenkrupp-Chefin Martina Merz will nach den Krisen der vergangenen Jahre und dem massiven Konzernumbau mit neuen Mittelfristzielen Investoren locken. Die bereinigte Ebit-Marge solle mittelfristig auf vier bis sechs Prozent gesteigert werden, kündigte der MDax-Konzern anlässlich seines Capital Markets Day an. Im vergangenen Geschäftsjahr 2020/21 hatte die Gruppe 2,3 Prozent geschafft.
Merz machte deutlich, dass sie weiter nach und nach den Umbau vorantreiben werde. "Es wird keinen Big Bang geben." Ziel sei die Schaffung einer leistungsfähigen "Group of Companies" mit starken, eigenständigen Geschäften und einem klar strukturierten Portfolio. "Bei der Steigerung unserer Performance bleibt noch viel zu tun", betonte Finanzchef Klaus Keysberg. "Ein nachhaltig positiver Cashflow ist unser erklärtes Ziel."