Der Börsen-TagKeine Angst vor Trumps Zollchaos - Labor- und Pharmatechnik-Konzern an der Dax-Spitze
Zuwächse zum Jahresauftakt stimmen den Labor- und Pharma-Zulieferer Sartorius trotz der US-Zollpolitik für 2025 zuversichtlich. Der nach der Corona-Pandemie eingesetzte Lagerabbau bei den Kunden schwäche sich weiter ab und die Nachfrage ziehe an, erklärte Konzern-Chef Joachim Kreuzburg am Mittwoch. In den ersten drei Monaten hätten alle Regionen zum Wachstum beigetragen. Angesichts der positiven Entwicklung peile er 2025 ein Umsatzplus von sechs Prozent an.
Mögliche Auswirkungen der von US-Präsident Donald Trump verhängten Einfuhrzölle seien darin zwar nicht enthalten. "Aber wir haben ein sehr gut ausgebautes internationales Netzwerk an Produktionsstätten nicht zuletzt auch in den USA", sagte Kreuzburg. Einen Einfluss auf die starke Marktstellung und Wettbewerbsfähigkeit von Sartorius erwarte er nicht.
Bei den Anlegern konnte der Konzern mit den positiven Aussichten punkten. Die Aktien stiegen zeitweise um über sieben Prozent auf 173,20 Euro und waren damit Spitzenreiter im Dax.