Der Börsen-TagKonjunkturdaten bestimmen Asien-Börsen
Die asiatischen Börsen tendieren eher uneinheitlich. Die Aktien werden in Asien nach den eher gemischten Konjunkturdaten aus China vorsichtig gehandelt. In Tokio legte der Nikkei-Index um 0,4 Prozent auf 39.058,32 Punkte zu, und der breiter gefasste Topix notiert 0,3 Prozent höher bei 2.696,06 Zählern.
Japans oberster Währungsdiplomat, Atsushi Mimura, sagt, dass die jüngsten Währungsbewegungen etwas einseitig und schnell seien und warnte erneut vor spekulativem Handel, da der Yen über die wichtige 150er Linie gegenüber dem Dollar geriet. "Wir als japanische Behörden beobachten die Devisenbewegungen, einschließlich der spekulativen, mit großer Dringlichkeit", so Mimura.
Offizielle Daten des Nationalen Statistikamtes (NBS) in China besagen, dass Chinas Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Zeitraum zwischen Juli und September um 0,9 Prozent wuchs und damit leicht hinter den Erwartungen von 1,0 Prozent zurückblieb, verglichen mit einem revidierten Anstieg von 0,5 Prozent im Vorquartal. Peking hat Ende letzten Monats das größte Konjunkturprogramm seit der Pandemie vorgestellt, aber die Anleger waren frustriert, weil die chinesischen Behörden in den darauffolgenden Briefings keine Einzelheiten nannten. "Generell handelt es sich um sehr rückwärtsgewandte Daten. Sie bestätigen im Grunde, dass sich die Wirtschaft verlangsamt hat", sagt Alvin Tan, Leiter der Asien-FX-Strategie bei RBC Capital Markets. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen steigt um 0,9 Prozent auf 3.820,88 Punkte. Der Shanghai Composite gewinnt 0,8 Prozent auf 3.195,30 Punkte.