Der Börsen-TagKonjunkturschwäche belastet Euro
Der Euro hat nach schwachen Konjunkturdaten nachgegeben und ist unter 1,14 US-Dollar gefallen.
Am Nachmittag sank der Kurs der Gemeinschaftswährung auf 1,1383 US-Dollar. Am Morgen war er noch bis auf 1,1474 Dollar gestiegen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagnachmittag auf 1,1414 (Donnerstag: 1,1451) US-Dollar festgesetzt.
Schwache Daten aus wichtigen Länder der Eurozone belasteten den Euro. In Frankreich trübte sich das Geschäftsklima im Dezember deutlich ein, was vor allem auf den Einzelhandel zurückging. Auch in Italien haben sich die Unternehmensstimmung und das Verbrauchervertrauen stärker als erwartet eingetrübt. Die Unternehmensstimmung sank gar auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren.
Die hohe Verunsicherung an den Märkten trieb viele Anleger offenbar in den Dollar. Händler verwiesen auf die zuletzt heftigen Kursverluste an den Aktienmärkten, die Furcht vor einer weiteren wirtschaftlichen Abschwächung und die politischen Turbulenzen in den USA.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,90215 (0,90335) britische Pfund, 126,98 (127,94) japanische Yen und 1,1312 (1,1331) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (31,1 Gramm) wurde am Nachmittag in London mit 1258,38 Dollar gehandelt. Das waren 1,88 Dollar weniger als am Donnerstag