Der Börsen-TagKospi klares Schlusslicht der Asien-Börsen
Die Stimmung an den ostasiatischen Börsen ist zum Auftakt der neuen Woche weiter gedrückt. Vor dem Hintergrund der im laufenden Jahr erwarteten Zinserhöhungen in den USA und wegfallender Wirtschaftsstimuli vieler Notenbanken agieren die Anleger weiter vorsichtig und bevorzugen sichere Häfen wie Anleihen. Hinzu kommt als Bremsfaktor, dass im Laufe der Woche die US-Notenbank das weitere Vorgehen berät, wobei nicht gänzlich auszuschließen ist, dass sie dann schon weitere Verschärfungen beschließen wird. Bislang wird die erste Zinserhöhung an den Märkten für März erwartet.
In Tokio hat sich der Nikkei-Index von den Tiefs des Tages berappelt und liegt mittlerweile 0,2 Prozent im Plus bei 27.569 Punkten. In Schanghai steigt der Composite-Index ebenso leicht, während der HSI in Hongkong um rund 1 Prozent nach unten geht. Klares Schlusslicht ist die Börse in Seoul, wo der Kospi um 1,6 Prozent nachgibt. Er liegt damit auf dem tiefsten Stand seit über einem Jahr.
In Sydney ist der Handelstag mit einem Minus von 0,5 Prozent bereits beendet. Regis Resources knickten um 14 Prozent ein. Sie litten nach einem Zwischenfall in einer Mine unter der Erwartung einer geringeren Goldförderung und höherer Kosten. South 32 gaben um 3,7 Prozent nach, gedrückt von revidierten Ausblicken für zwei Tochterunternehmen.