Der Börsen-TagKudlow kann Europas Börsen nicht beruhigen

Widersprüchliche Aussagen zu den Handelsgesprächen zwischen den USA und China halten die europäischen Aktienmärkte im Zustand nervöser Unsicherheit. Vorsichtig kehren die Anleger zurück.
Während der Dax am Aufstieg in die Gewinnzone arbeitet, notiert der Eurostoxx50 bereits 0,17 Prozent im Plus bei knapp 3118 Punkten.
In Paris liegt der französische Leitindex CAC-40 0,4 Prozent im Minus bei 4847 Punkten.
An der Börse in London legt der FTSE-100 im Rahmen einer vorsichtig-optimistischen Aufwärtsbewegung um 0,2 Prozent zu auf 6875 Punkte.
Einem Zeitungsbericht zufolge haben die USA vorbereitende Gespräche für die Verhandlungen in der kommenden Woche abgesagt. Der Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump, Larry Kudlow, wies diese Angaben als falsch zurück. Das Dementi zeigt am Markt wenig Wirkung: Trump könnte die jüngste Serie enttäuschender chinesischer Konjunkturdaten nutzen, um den Druck auf die Regierung in Peking zu erhöhen, meinte Analyst David Madden vom Online-Broker CMC Markets. Vor diesem Hintergrund warnte Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensberater QC Partners: "Ein Scheitern der Handelsgespräche könnte zu neuen Turbulenzen am Aktienmarkt führen."