Der Börsen-TagLaborausrüster senkt erneut Prognose
Nach dem Ende der Corona-Sonderkonjunktur kämpft Stratec weiter mit einer mauen Nachfrage. Der Laborausrüster senkt erneut seine Umsatzprognose und erwartet 2023 nun währungsbereinigt einen leichten Umsatzrückgang. Seit dem Sommer war Stratec von einem Umsatz auf Vorjahresniveau oder einem leichten Anstieg ausgegangen, davor von einem Umsatzplus von bis zu zwölf Prozent. Dem Unternehmen macht vor allem der Einbruch bei Labortests zu schaffen. Es gebe Überkapazitäten in der Branche und die Labore hätten ihre Lager mit den notwendigen Utensilien gefüllt. Erst Anfang oder Mitte 2024 rechnet Stratec wieder mit einer Normalisierung der Lagerbestände.
Im dritten Quartal ging der Umsatz um elf Prozent auf 62,7 Millionen Euro zurück, das bereinigte Konzernergebnis brach um mehr als die Hälfte auf 5,7 Millionen Euro ein.