Der Börsen-TagLieferengpässe kosten bis zu 40 Milliarden Euro
Der konjunkturelle Aufschwung wird einem Medienbericht zufolge 2022 deutlich geringer ausfallen, sollten die vorherrschenden Lieferengpässe in der Industrie anhalten. Das berichtet das "Handelsblatt" unter Berufung auf eine Schätzung des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) Köln. Die Wertschöpfung falle demnach in Deutschland bei anhaltenden Engpässen im kommenden Jahr 30 bis 40 Milliarden Euro geringer aus als bei einem allmählichen Rückgang der Probleme.
Die Corona-Pandemie belastet die globalen Lieferketten, gleichzeitig ist die Nachfrage nach Autos, elektronischen Geräten oder Verpackungsmaterial stark gestiegen, sodass Rohstoffe und Vorprodukte fehlen. Für das Bruttoinlandsprodukt 2022 prognostiziert das IW ein Wachstum von vier Prozent bei anhaltenden Lieferproblemen. Würden die Angebotsschocks doch beseitigt, seien 4,75 Prozent möglich.