Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Lufthansa verbrennt weiter Geld 

Die vom Staat gerettete Lufthansa hat auch im ersten Quartal dieses Jahres wegen der Corona-Flaute einen herben Verlust eingeflogen. Bei einem Umsatz von 2,56 Milliarden Euro blieb unter dem Strich ein Verlust von 1,05 Milliarden Euro, wie der Konzern mitteilte.

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Vor einem Jahr hatte der Verlust noch doppelt so hoch gelegen. Nachdem im März 2020 der internationale Flugverkehr nahezu zusammengebrochen war, hatte Lufthansa einen Verlust von 2,12 Milliarden Euro erlitten bei einem Umsatz von 6,44 Milliarden Euro.

Positive Beiträge flog nun vor allem die Frachtsparte Lufthansa Cargo ein, die im Quartal auf einen operativen Rekordgewinn von 314 Millionen Euro kam. Auch die Lufthansa Technik kehrte mit erstarktem Wartungsgeschäft in den USA und Asien wieder zurück in die Gewinnzone mit einem Plus von 16 Millionen Euro.

Der schleppende Impfverlauf in Europa und weiterhin bestehende Reisehemmnisse haben den Flugverkehr in den ersten drei Monaten dieses Jahres weiter gelähmt. Trotz einer leichten Belebung vor Ostern hat der Konzern nur 21 Prozent seiner Kapazität aus 2019 angeboten und mit 3 Millionen Passagieren nur ein Zehntel der damaligen Passagiere befördert.

Konzernchef Carsten Spohr rechnet mit einer scharf ansteigenden Nachfrage ab dem Sommer. Das Unternehmen hat derweil den operativen Geldabfluss im laufenden Geschäft besser in den Griff bekommen. Er lag laut Bericht bei 235 Millionen Euro monatlich und damit unter der Prognose von 300 Millionen Euro. Im zweiten Quartal soll der Wert auf 200 Millionen Euro sinken.

Quelle: ntv.de

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