Der Börsen-Tag"Markt überhitzt": Asien-Anleger sind nervös
Die Hoffnung auf eine Entspannung im Ukraine-Krieg und die Zurückhaltung vieler Anleger vor der Sitzung der US-Notenbank Fed bremsen die asiatischen Börsen etwas aus. Der japanische Nikkei-Index gibt 0,1 Prozent auf 43.652,32 Punkte nach, nachdem er zuvor ein Rekordhoch erreicht hatte. Der breiter gefasste Topix bleibt fast unverändert bei 3119,26 Zählern. Der Shanghai Composite gewinnt hingegen 0,2 Prozent auf 3734,62 Stellen. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen steigt ebenfalls um 0,2 Prozent auf 4245,92 Punkte.
In Tokio drücken Sorgen vor einer Überhitzung des Marktes auf die Stimmung. "Fast jeder am Markt ist der Meinung, dass der Markt überhitzt ist, daher kommt es schon bei einem kleinen negativen Signal zu Verkäufen", sagt Takamasa Ikeda, Portfoliomanager bei GCI Asset Management.
Im Fokus der Anleger steht das jährliche Treffen der Notenbanker in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming. "Das Symposium in Jackson Hole zeichnet sich als eine potenzielle Quelle der Volatilität ab", so Analyst Kyle Rodda von Capital.com. Weitere Kursgewinne an den Aktienmärkten hingen davon ab, dass die US-Notenbank Fed diese Erwartungen erfülle. Zudem bewerteten die Anleger die diplomatischen Signale zur Beendigung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine.