Der Börsen-Tag

Der Börsen-TagMindestlohnerhöhung betrifft 10 Prozent aller Beschäftigungsverhältnisse

05.08.2025, 13:40 Uhr

Die für 2026 geplante Anhebung des Mindestlohns auf 13,90 Euro betrifft einer Studie zufolge voraussichtlich mehr als jede achte Neueinstellung. In der Land- und Forstwirtschaft ist es sogar mehr als jede Zweite und im Gastgewerbe mehr als jede Dritte, wie aus einer Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervorgeht. Insgesamt würden von der Erhöhung einschließlich bestehender Jobs rund zehn Prozent aller Beschäftigungsverhältnisse in Deutschland erfasst.

"Betriebe passen die Beschäftigung erfahrungsgemäß eher dadurch an, dass sie seltener neu einstellen, statt Kündigungen auszusprechen", erklärte IAB-Forscher Martin Popp. Daher sei es besonders wichtig, inwiefern Neueinstellungen betroffen seien. Der gesetzliche Mindestlohn soll zum 1. Januar 2026 von 12,82 Euro auf 13,90 Euro und ein Jahr später auf 14,60 Euro steigen.

Quelle: ntv.de