Der Börsen-TagNahost-Turbulenzen tangieren BMW nicht - China macht Sorgen
BMW habe mit Ausnahme besserer Preise für gebrauchte Elektrofahrzeuge keine sichtbaren Auswirkungen höherer Ölpreise auf die Autonachfrage festgestellt, schreibt Jefferies-Analyst Philippe Houchois in einer Research Note. Es gebe auch keine Unterbrechung der Lieferkette, die auf den Nahost-Konflikt zurückzuführen sei, heißt es weiter.
Die Marktabschwächung inmitten der nachlassenden Nachfrage in China habe die Bedenken bei einer Veranstaltung von Jefferies mit BMW-Führungskräften und Investoren dominiert. In China sei die Nachfrage schwach, wobei der Markt seit Jahresbeginn um 17 Prozent gefallen sei, getrieben von den preisgünstigeren Segmenten und ohne sichtbare Anzeichen einer Marktverbesserung, so Jefferies. Die starke Nachfrage nach dem iX3 von BMW in Europa habe sich fortgesetzt, die Bestellungen lägen bei weit über 50.000. Die BMW-Aktie steigt um 0,5 Prozent.