Der Börsen-TagNeues vom Geldmarkt

Wenig verändert haben sich die Sätze am europäischen Geldmarkt präsentiert. Im Handel wurde allerdings weiteres Erhöhungspotenzial bei den Sätzen ausgemacht. Das am Vorabend veröffentlichte Fed-Protokoll der Sitzung vom 25. und 26. Juli unterstrich die weiterhin hohen Zinsrisiken. Die meisten Teilnehmer haben sich weiterhin besorgt über Inflationsrisiken gezeigt, die eine weitere Straffung der Geldpolitik erfordern könnten. Laut Deutscher Bank wird in der Zwischenzeit eine Zinserhöhung in den USA für November mit einer Wahrscheinlichkeit von 45 Prozent eingepreist. Zugleich gehen Anleger davon aus, dass die Sätze in der Folge auf einem hohen Niveau verbleiben werden. Per Dezember 2024 wird das Zinsniveau noch immer bei 4,34 Prozent gesehen - das ist das bislang höchste in diesem Jahr.
Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 3,55 - 3,90 (3,57 - 3,83), Wochengeld: 3,57 - 3,92 (3,58 - 3,84), 1-Monats-Geld: 3,59 - 3,97 (3,61 - 4,01), 3-Monats-Geld: 3,64 - 3,99 (3,67 - 4,07), 6-Monats-Geld: 3,82 - 4,22 (3,76 - 4,11), 12-Monats-Geld: 3,95 - 4,35 (3,91 - 4,26), Euribors: 3 Monate: 3,8150 (3,7980), 6 Monate: 3,9410 (3,9640), 12 Monate: 4,0950 (4,1160)