Der Börsen-TagNeues vom Geldmarkt

Die Euribors sind am europäischen Geldmarkt niedriger gefixt worden. Positiv aus Sicht der EZB haben sich die Tariflöhne in der Eurozone entwickelt. Diese sind im zweiten Quartal lediglich mit einer Jahresrate von 3,55 Prozent gestiegen nach 4,74 Prozent im ersten. Die Daten stellen nach Einschätzung der LBBW eine Erleichterung für die EZB dar. "Im ersten Quartal hatte der Lohndruck unerwartet zugenommen. Die Notenbanker hatten im Nachgang auf Sondereffekte verwiesen und eine Verlangsamung im Frühjahr in Aussicht gestellt. Dies hat sich nunmehr bewahrheitet", so Volkswirt Elmar Völker. Die Entwicklung entkräfte zum einen Kritik am Zinssenkungsschritt vom Juni. Zum anderen gäben die Lohndaten den Euro-Währungshütern ein besseres Gefühl, wenn sie am 12. September voraussichtlich für eine zweite Zinssenkung um 25 Basispunkte optierten.
Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 3,64 - 3,84 (3,64 - 3,84), Wochengeld: 3,64 - 3,84 (3,64 - 3,84), 1-Monats-Geld: 3,64 - 3,88 (3,64 - 3,88), 3-Monats-Geld: 3,49 - 3,71 (3,49 - 3,71), 6-Monats-Geld: 3,38 - 3,62 (3,37 - 3,61), 12-Monats-Geld: 3,13 - 3,40 (3,10 - 3,37), Euribors: 3 Monate: 3,5250 (3,5410), 6 Monate: 3,3820 (3,4080), 12 Monate: 3,1020 (3,1330)