Der Börsen-TagNeues vom Geldmarkt

Schwache Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone sprechen für eine lockere Geldpolitik der EZB. Die Sätze am Euro-Geldmarkt reagieren auf die Aussicht auf weiter sinkende Zinsen allerdings kaum. Zum einen wird eine Zinssenkung im Dezember bereits erwartet und zum anderen spricht Inflationsdruck in der Eurozone für ein vorsichtiges Vorgehen der EZB im kommenden Jahr. Die in der kommenden Woche anstehenden Verbraucherpreise für die Eurozone dürften wieder klar über die Zwei-Prozent-Marke gestiegen sein, wo das Ziel der EZB für die Inflationsrate verortet ist.
Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 3,05 - 3,40 (3,05 - 3,40), Wochengeld: 3,12 - 3,47 (3,12 - 3,47), 1-Monats-Geld: 3,13 - 3,55 (3,07 - 3,31), 3-Monats-Geld: 2,88 - 3,28 (2,95 - 3,17), 6-Monats-Geld: 2,57 - 2,97 (2,73 - 2,97), 12-Monats-Geld: 2,26 - 2,66 (2,50 - 2,77), Euribors: 3 Monate: 3,0220 (3,0050), 6 Monate: 2,7700 (2,7780), 12 Monate: 2,4890 (2,4910)