Der Börsen-TagNeues vom Geldmarkt

Die Sätze am europäischen Geldmarkt treten nahezu auf der Stelle. Mit Blick auf die jüngsten Daten dürften sich die Notenbanker der EZB in ihren Entscheidungen bestätigt sehen. So stufen die Zinsstrategen der Helaba die Zuwächse der verschiedenen Geldmengenaggregate als so niedrig ein, dass daraus kein Inflationsdruck erwächst, wobei die konjunkturelle Entwicklung durch die Verbesserungen gleichwohl gestützt werde. Von der avisierten Zinssenkung im kommenden Monat werde sich die EZB von den Daten nicht abbringen lassen. Derweil ist die Abschwächung der Kerninflation in Spanien nach Einschätzung von Ruben Dewitte von ING eine gute Nachricht für die EZB-Verantwortlichen, die die Zinssätze weiter senken wollen. Die Gesamtinflation (HVPI) blieb in diesem Monat stabil bei 2,9 Prozent, aber die Kerninflation - ohne Energie und einige Güterpreise - gab von 2,4 Prozent im Januar auf 2,1 Prozent nach.
Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 2,64 - 2,84 (2,55 - 2,90), Wochengeld: 2,64 - 2,84 (2,62 - 2,97), 1-Monats-Geld: 2,53 - 2,73 (2,51 - 2,75), 3-Monats-Geld: 2,43 - 2,71 (2,43 - 2,83), 6-Monats-Geld: 2,35 - 2,65 (2,32 - 2,72), 12-Monats-Geld: 2,31 - 2,61 (2,31 - 2,61), Euribors: 3 Monate: 2,4850 (2,4990), 6 Monate: 2,3890 (2,3890), 12 Monate: 2,4090 (2,4000)