Der Börsen-TagNeues vom Geldmarkt

Praktisch keine Reaktion zeigt der europäische Geldmarkt zu Wochenbeginn auf die fortgesetzten gegenseitigen Angriffe zwischen Israel und Iran. Nach Einschätzung der Deutschen Bank sind bislang extreme Eskalationsszenarien ausgeblieben. So habe Israel bislang keine Ölproduktions- und -exportanlagen angegriffen. Derweil habe der Iran bislang keine US-Anlagen in der Region angegriffen, was ein Eingreifen der USA praktisch unausweichlich machen würde. Aus Sicht der Finanzmärkte wäre vor allem eine Schließung der Straße von Hormus von hoher Relevanz. Die Deutsche Bank schätzt, dass der Ölpreis in einem solchen Fall auf über 120 Dollar je Barrel steigen könnte, was natürlich Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und die Inflationserwartungen hätte.
Hier die jüngsten Daten: Tagesgeld: 1,90 - 2,07 (1,90 - 2,07), Wochengeld: 1,90 - 2,07 (1,90 - 2,07), 1-Monats-Geld: 1,92 - 2,10 (1,92 - 2,10), 3-Monats-Geld: 1,97 - 2,24 (1,97 - 2,24), 6-Monats-Geld: 1,98 - 2,26 (1,98 - 2,26), 12-Monats-Geld: 1,98 - 2,27 (1,98 - 2,27), Euribors: 3 Monate: 2,0040 (1,9750), 6 Monate: 2,0560 (2,0520), 12 Monate: 2,0840 (2,0900)