Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag"Nicht das schlechteste Szenario"

09.07.2024, 08:07 Uhr

Der DAX wird Berechnungen von Banken und Brokerhäusern zufolge mit Verlusten starten. Gestern hatte der deutsche Leitindex dem überraschenden Ausgang der Parlamentswahl in Frankreich getrotzt und unverändert bei 18.472 Punkten geschlossen. "Dass die Stichwahl in Frankreich keinen eindeutigen Sieger hervorbrachte, ist für die Börse nicht das schlechteste Szenario", kommentiert Konstantin Oldenburger, Analyst beim Broker CMC Markets.

Im Fokus der Anleger steht im Tagesverlauf die Geldpolitik. US-Notenbankchef Jerome Powell steht in einer Kongress-Anhörung den Senatoren im Bankenausschuss Rede und Antwort. Kürzlich erkannte er Fortschritte bei der Bekämpfung der Inflation an, legte sich jedoch noch nicht auf eine bevorstehende Zinswende fest. Aus Sicht von Börsianern haben sich die Hinweise auf eine Zinswende im September weiter verdichtet, nachdem die Arbeitsmarktzahlen vom Freitag auf eine Konjunkturabkühlung hindeuteten.

Auf Unternehmensseite stehen die Verkaufszahlen von Porsche für das zweite Quartal an. Der Sportwagenbauer teilte am Montag mit, dass er trotz der derzeitigen Absatzschwäche bei Elektroautos bei einigen Modellen am Verbrenner-Aus festhalte. Zudem befinde sich das Traditionsunternehmen in Gesprächen mit dem angeschlagenen Batteriehersteller Varta über eine Mehrheitsbeteiligung an der Sparte für Elektroauto-Batterien.

Quelle: ntv.de