Der Börsen-TagÖlpreis macht Anleger nervös

Der Ölpreis-Verfall und die dadurch ausgelöste Talfahrt der US-Energiewerte sorgt unter Investoren für Unruhe, verlautet aus dem vorbörslichen Handel.
Die Ölsorte Brent aus der Nordsee verbilligt sich am Morgen um 1,3 Prozent auf 61,41 Dollar je Barrel. Das sind rund 80 Cent weniger als am Vortag.
Der Preis für ein Fass der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Dezember fällt um 61 Cent auf 55,09 Dollar.
Auslöser der Abwärtsbewegung sind Konjunktursorgen: Die Internationale Energieagentur IEA hat ihre Prognose für das Nachfragewachstum 2018 zuletzt deutlich gesenkt.
Einzelne Marktbeobachter erklären die fallenden Ölpreise allerdings auch mit Hinweisen auf einen Anstieg der US-Ölreserven. Steigende Reserven können auf ein steigendes Angebot hindeuten und belasten in der Regel die Ölpreise.
Am Nachmittag stehen die offiziellen Daten zu den Lagerbeständen der US-Regierung auf dem Programm. Diese dürften für neue Impulse im Handel am Ölmarkt sorgen. Hier wird von Experten allerdings ein Rückgang der US-Reserven erwartet.