Der Börsen-TagPanikverkäufe: Asiatische Börsen stürzen ab
Die asiatischen Märkte brechen ein. Auch die Maßnahmen der Zentralbanken in Europa, den USA und Australien konnten eine neue Welle von Panikverkäufen nicht aufhalten. "Es gibt keine Käufer, es gibt nicht viel Liquidität und alle steigen einfach aus", sagt Chris Weston, Forschungsleiter beim Melbourner Brokerpepper Pepperstone. Aktien, Anleihen, Gold und Rohstoffe fielen, während die Welt darum kämpft, Coronaviren einzudämmen, und Investoren und Unternehmen um Bargeld ringen. Fast jeder Aktienmarkt in Asien ist im Minus und Händler berichten von enormen Belastungen an den Anleihemärkten, da notleidende Fonds liquide Vermögenswerte verkauften, um Verluste in Aktien und Rückzahlungen von Investoren zu decken.
Die Börse in Tokio zeigte sich zunächst uneinheitlich. Der 225 Werte umfassende Nikkei-Index lag im Verlauf 1,3 Prozent tiefer bei 16.511 Punkten. Der breiter gefasste Topix-Index stieg um 1,3 Prozent und lag bei 1287 Punkten. Die Börse in Shanghai lag 2,1 Prozent im Minus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzen verlor 2,7 Prozent. Der MSCI-Index für asiatische Aktien außerhalb Japans fiel um 4,5 Prozent.