Der Börsen-TagPolitischer Gegenwind für spanische Versorger
Europaweit steigen die Preise für Strom. In Spanien hat die Regierung ein Maßnahmenpaket zur Eindämmung der steigenden Strompreise auf den Weg gebracht. Ein solches dürfte sich negativ auf eine Reihe von Versorgungunternehmen auswirken, so die Analysten von RBC Capital. Premierminister Pedro Sanchez sagte bereits am Montag, dass die Regierung plane, vorübergehende Steuersenkungen auf Strom einzuführen und sicherzustellen, dass die Energieunternehmen verbuchte außerordentliche Gewinne an die Verbraucher zurückzugäben.
Am Dienstag hat de spanische Regierung nach Aussage der Citi beschlossen, dass die Versorger einen Teil der Gewinne ab Mittwoch bis zum 31. März 2022 zurückgeben müssten. Damit haben die Politiker für die Analysten den "Rubicon" überschritten, da nun bereits Gewinne zurückgefordert würden, die noch gar nicht erwirtschaftet worden seien.