Der Börsen-TagRechte Hetze im Daimler-Stammwerk Stuttgart-Untertürkheim
Daimler-Vorstandschef Ola Källenius hat rechte Umtriebe im Stammwerk in Stuttgart-Untertürkheim scharf kritisiert. "Daimler ist nicht nur ein Innovations- und Jobmotor, sondern auch ein Motor für Integration", betonte Källenius in einer auf deutsch und englisch veröffentlichten Erklärung in Stuttgart.
Der Manager reagierte damit erstmals öffentlich auf ein Video der Gruppierung "Zentrum Automobil", die sich selbst als "unabhängige Gewerkschaft" bezeichnet. Darin wird die Entlassung von zwei Daimler-Beschäftigten als "völlig absurd" bezeichnet. Ihnen wurde bereits 2018 gekündigt, weil sie einem türkischstämmigen Kollegen und Funktionär der IG Metall über Monate hinweg über den Messengerdienst Whatsapp Hitler- und Hakenkreuz-Bilder sowie verächtliche Bilder über Moslems zugesandt hatten. Darüber hatten zuvor "Report Mainz" und der "Stern" berichtet.
"In der Regel äußern wir uns nicht zu Kündigungen und laufenden Kündigungsschutzverfahren", so Källenius. Der Film habe aber Irritationen verursacht.
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