Der Börsen-TagReiche Russen flüchten in Luxusschmuck und -uhren
Um die Erosion ihres Vermögens als Folge der Russland-Sankionen und geschlossenen Aktienmärkte in Russland zu stoppen, geben reiche Russen jetzt mehr Geld für Luxusartikel aus, wie Bloomberg schreibt. Die Verkäufe in den Geschäften von Bulgari in Russland hätten nach der internationalen Reaktion auf die Invasion in der Ukraine stark angezogen, zitiert die Finanzagentur den Vorstandsvorsitzenden des italienischen Juweliers. Schmuck sei in Zeiten, in denen der Bargeldverkehr in Russland stark eingeschränkt sei, eine "sichere Investition".
Große Konzerne wie Apple und Nike ebenso wie die Energiegiganten BP, Shell und Exxon Mobile haben sich mittlerweile aus Russland zurückgezogen. Europas größte Luxusmarken dagegen versuchen weiterhin im Land Geschäfte zu machen: Bulgari, im Besitz von LVMH, steht damit nicht allein da. Auch Cartier von Richemont verkauft immer noch Schmuck und Uhren in Russland, Omega - Uhren der Swatch sind auch nach wie vor erhältlich, ebenso wie Rolex.
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