Der Börsen-TagRüstungszulieferer SMAG soll im Juli an die Börse
Mit der SMAG Mobile Antenna Masts AG strebt ein weiteres Unternehmen aus der Rüstungsbranche an die Börse. Der Münchner Finanzinvestor Aequita, der 2024 bei dem Unternehmen aus dem niedersächsischen Salzgitter eingestiegen war, will den Hersteller von mobilen Antennenmasten für militärische Anwendungen noch im Juli an die Frankfurter Börse bringen, wie SMAG mitteilte. Der Firma selbst sollen bei dem Börsengang im Freiverkehrssegment Scale rund 30 Millionen Euro zufließen, Aequita gibt ebenfalls Aktien ab, will aber auch nach der Emission eine "erhebliche Beteiligung" halten.
"Die Erlöse aus unserem Börsengang werden direkt in die Produktionskapazitäten und die internationale Reichweite fließen, die erforderlich sind, um unseren beträchtlichen Auftragsbestand abzuarbeiten", sagte SMAG-Chef Ulrich Feindt. SMAG lagen Ende 2025 nach eigenen Angaben Aufträge über 1,4 Milliarden Euro vor. Das 1974 gegründete Unternehmen beschäftigt 170 Mitarbeiter.