Der Börsen-TagRyanair büßt wegen Billigtickets Gewinn ein
Der irische Billigflieger Ryanair kann sich nicht dem Markttrend entziehen und muss geringere Gewinne verbuchen: Nach Steuern wies Ryanair für das Ende März abgelaufene Geschäftsjahr - ohne die Verluste für die übernommene ehemalige Air-Berlin-Tochter Laudamotion - einen Gewinn von 1,02 Milliarden Euro aus nach zuvor 1,45 Milliarden Euro. Das entspricht einem Minus von fast 30 Prozent und ist der niedrigste Jahresgewinn seit vier Jahren.
Ryanair-Chef Michael O'Leary erklärte die Gewinneinbußen mit den niedrigen Ticketpreisen, die dem harten Konkurrenzkampf bei innereuropäischen Flügen geschuldet seien. Der Durchschnittspreis pro Ticket sei im abgelaufenen Geschäftsjahr um sechs Prozent auf 37 Euro gefallen. Die Bilanz verhagelte zudem der späte Ostertermin in diesem Jahr im April - der Osterreiseverkehr schlug sich so nicht in den Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr nieder.
Die günstigen Ticketpreise sorgten allerdings für einen neuen Passagierrekord. 142 Millionen Kunden und damit neun Prozent mehr als im vergangenen Geschäftsjahr flogen mit Ryanair.
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