Der Börsen-TagS&P tritt bei SpaceX auf die Bremse
Der Indexanbieter S&P Global hält nach eigenen Angaben an seinen strengen Aufnahmeregeln fest und dämpft damit die Börsengangspläne von Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX. "Ausnahmen von den Anforderungen an die wirtschaftliche Tragfähigkeit, die Mindestdauer der Börsennotierung und den Streubesitzfaktor sollten nicht allein aufgrund der Marktkapitalisierung gewährt werden", teilte das Unternehmen mit. Damit ist eine schnelle Aufnahme von SpaceX in den Leitindex S&P 500 nach dem geplanten Börsengang faktisch vom Tisch. Unternehmen müssen mindestens zwölf Monate an einer anerkannten Börse notiert sein, bevor sie für den S&P 500 infrage kommen.
SpaceX strebt bei seinem Börsendebüt einen Erlös von 75 Milliarden Dollar an, was einer Bewertung des Unternehmens mit 1,75 Billionen Dollar entspräche und es sofort in die Riege der zehn wertvollsten US-Konzerne katapultieren würde. Während der Konkurrent FTSE Russell neue Regeln für eine beschleunigte Indexaufnahme angekündigt hat, für die SpaceX infrage kommt, pocht S&P auf nachweisliche Profitabilität und eine längere Börsenhistorie.