Der Börsen-Tag

Der Börsen-Tag Schaeffler trotz Gewinneinbruch zuversichtlich: "Lieferketten intakt"

Der Auto- und Industriezulieferer Schaeffler hat die Schwäche der Automärkte im zurückliegenden Jahr deutlich zu spüren bekommen. Unterm Strich brach der auf die Aktionäre entfallende Überschuss 2019 um mehr als die Hälfte auf 428 Millionen Euro ein, wie das SDax-Unternehmen mitteilte. Der Umsatz stagnierte währungsbereinigt bei 14,4 Milliarden Euro.

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Schaeffler Vz 6,83

Die Aktionäre sollen eine Dividende von 0,45 Euro je Vorzugsaktie erhalten und damit 10 Cent weniger als im Vorjahr. Angesichts der mauen Autokonjunktur und der Corona-Krise schaut Schaeffler vorsichtig auf das Geschäftsjahr 2020. So erwartet der Vorstand beim Umsatz einen währungsbereinigten Rückgang von bis zu zwei Prozent.

Schaeffler rechnet nach dem Einbruch des Automarkts in China mit einer Aufholjagd im weiteren Jahresverlauf. "Wir erwarten tendenziell eine V-förmige Entwicklung des chinesischen Automarkts", sagte Rosenfeld.

Trotz der Betriebsunterbrechungen in China aufgrund der Ausbreitung des Virus seien die Lieferketten für Schaeffler nicht abgerissen, betonte Vorstandschef Klaus Rosenfeld im Interview. "Unsere Zulieferketten sind intakt. Alle unsere Werke in China sind wieder in Betrieb. Die Auslastung liegt aktuell bei rund 80 Prozent."

Quelle: ntv.de