Der Börsen-TagSchnapskonzern-Chef fürchtet Marihuana
Eigentlich läuft es zuletzt ganz gut für den Spirituosenhersteller Pernod Ricard - die Nachfrage aus China und Indien lässt wie bei Konkurrent Remy Cointreau den Umsatz wachsen. Doch es gibt eine Sorge, die Pernod-Konzernchef Alexandre Ricard mit Blick auf den Mark in Nordamerika umtreibt: Und die heißt legales Cannabis.
Ridard fürchtet nämlich, dass die Nachfrage nach den Schnäpsen und Schaumweinen seines Konzerns einen Dämpfer erhalten könnte durch den in einigen Bundesstaaten legalisierten Cannabis-Konsum. Bisher gebe es zwar keinen Hinweis darauf. "Wir müssen uns zwölf bis 18 Monate geben, um es beurteilen zu können", sagte er vor den Aktionären. In einigen Studien wird die These aufgestellt, dass sich das Konsumverhalten Richtung Cannabis verschieben könnte.