Der Börsen-TagSerie an Tokioter Börse gerissen
Die asiatischen Aktienmärkte zeigen sich überwiegend zurückhaltend. Trotz positiver Signale aus den USA bleiben die Anleger vorsichtig. Hoffnungen auf eine Vermeidung einer US-Rezession und Erwartungen möglicher Zinssenkungen aufgrund einer sich abschwächenden Inflation sorgen für eine gewisse Unterstützung. Die Märkte seien jedoch vorsichtig, weil US-Notenbankchef Jerome Powell später in der Woche auf dem Symposium in Jackson Hole im US-Bundesstaat Wyoming eine Rede halten werde, die ein Signal für den Zinspfad geben dürfte, sagt Kentaro Hayashi von Daiwa Securities.
Der japanische Leitindex Nikkei gibt nach fünf Handelstagen mit Gewinnen leicht nach, konnte aber einen Großteil der anfänglichen Verluste wieder wettmachen. Unterstützung kommt von einem schwächeren Yen. "Nachdem sich der Nikkei wieder auf 38.000 Punkte erholt hatte, fühlten sich einige Anleger sicher genug, um ihre Aktien zu verkaufen, während diejenigen, die Ende des Monats Aktien gekauft hatten, Gewinne mitnehmen wollten", sagt der Analyst weiter.
In Tokio notiert der 225 Werte umfassende Nikkei-Index nahezu unverändert bei 38.047,17 Punkten und der breiter gefasste Topix ebenfalls nahezu unverändert bei 2677,23 Punkten. Der Chiphersteller Tokyo Electron verliert 0,59 Prozent und zieht den Nikkei am stärksten nach unten. Der Shanghai Composite gewinnt 0,5 Prozent auf 2894,57 Punkte. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen steigt 0,4 Prozent auf 3360,36 Punkte.