Der Börsen-TagSonderbelastungen drücken Commerzbank-Ergebnis
Die Commerzbank hat im zweiten Quartal unter anderem in Folge von Sonderbelastungen in Polen und Russland weniger verdient. Der Konzerngewinn sei binnen Jahresfrist um 4,8 Prozent auf 538 Millionen Euro gefallen, teilt das Kreditinstitut mit. Das lag im Rahmen der Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit 539 Millionen Euro Gewinn gerechnet hatten. Die Erträge legten um 1,5 Prozent auf 2,67 Milliarden Euro zu. Der Zinsüberschuss sank allerdings um 2,4 Prozent auf 2,08 Milliarden Euro. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte im Juni erstmals seit 2019 die Leitzinsen gesenkt.
Die Commerzbank kündigt außerdem einen weiteren Aktienrückkauf an. Man habe bei den Aufsichtsbehörden die Zustimmung für eine erste Tranche von 600 Millionen Euro beantragt.
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