Der Börsen-TagStarke US-Vorgaben verpuffen in Asien - Hangseng auf Talfahrt
Ähnlich wie zu Wochenbeginn tendieren die Börsen in Asien meist wenig verändert. Die sehr festen Vorgaben der Wall Street verpuffen. In den USA hatten die Kurse am Montag kräftig zugelegt, gestützt von Medienberichten, wonach die für Anfang April angekündigten Strafzölle der Regierung Trump weniger drastisch ausfallen werden als zunächst angekündigt. Auch scheint das geplante Einführungsdatum, der 2. April, nun nicht mehr in Stein gemeißelt.
Kräftig nach unten geht es in Hongkong, der Hang-Seng-Index fällt um 2 Prozent. Beobachter verweisen auf die Ankündigung des US-Präsidenten, Strafzölle von 25 Prozent auf Importe aus Ländern zu erheben, die Öl aus Venezuela beziehen. Unter den Einzelwerten brechen BYD in Hongkong um 9,6 Prozent ein, nachdem der Hersteller von Elektroautos Zahlen vorgelegt hat, die im Rahmen der Erwartungen lagen.
In Tokio steigt der Nikkei-225-Index um 0,5 Prozent auf 37.803 Punkte. Im frühen Handel hatte der Index über 1 Prozent gewonnen. Auch an der Börse in Seoul hat der Kospi anfängliche Gewinne abgegeben und liegt nun 0,6 Prozent im Minus. Hyundai Motor und Kia steigen um 4,5 beziehungsweise 2,3 Prozent.