Der Börsen-Tag"Starker Black Friday bedeutet nicht automatisch ein starkes Weihnachtsgeschäft"
Mit einem etwas leichteren Wochenauftakt rechnen Marktteilnehmer. Der DAX wird vorbörslich 0,3 Prozent niedriger bei 15.990 Punkten errechnet. Etwas auf die Stimmung drücken neben leicht anziehenden Renditen die Vorlagen der asiatischen Börsen, an denen die Gewinnmitnahmen oder Verkäufe überwiegen. Das drückt die ersten Berichte zu einem günstigen Black Friday in den Hintergrund. Zudem gibt es warnende Stimmen: "Ein starker Black Friday bedeutet nicht automatisch ein starkes Weihnachtsgeschäft", so Jeff Gennette, CEO von Macy's.
Online sind die Umsätze am Black Friday laut Salesforce global um 8 Prozent gestiegen, in den USA um 9 Prozent. In Deutschland hat sich die Lage der konsumorientierten Werte dagegen mit dem angekündigten Ende der Energiepreisbremsen eher noch eingetrübt, wie es am Markt heißt. "Es ist nicht verwunderlich, dass die Dynamik etwas nachlässt", sagt Marktanalyst Christoph Geyer zum DAX. Das Erreichen der Widerstandszone ab 16.000 Punkten biete eine gute Gelegenheit zum Einleiten einer Gegenbewegung, ohne dass deshalb ein neuer Abwärtstrend in Sicht sei, sagt er.