Der Börsen-TagTesla bekommt es mit deutschem Amtsschimmel zu tun

Der E-Auto-Pionier Tesla hat auf dem Gelände seiner geplanten Fabrik im brandenburgischen Grünheide Testpfähle zunächst ohne Erlaubnis in den Boden gesetzt - das hat möglicherweise ein juristisches Nachspiel. Der zuständige Landkreis Oder-Spree habe ein Verfahren zur Prüfung einer Ordnungswidrigkeit eingeleitet, sagte ein Sprecher. Die zentrale Bußgeldstelle werde das Unternehmen wie üblich zu den Vorwürfen anhören.
Tesla hatte mit Belastungstests durch das Setzen von Pfählen auf dem Gelände in Grünheide nahe Berlin begonnen. Die Probebelastung wurde aber zunächst gestoppt, weil die notwendige Zulassung der unteren Wasserbehörde fehlte. Sie liegt nach Angaben des Landkreises inzwischen vor. Der Kreis habe keine Einwände gegen diese Arbeiten erhoben, erklärte der Sprecher.