Der Börsen-TagTrump vermiest die Stimmung an Asiens Börsen
Der Aktienmarkt in Japan tendiert schwächer. Neue Drohungen von US-Präsident Donald Trump im Handelsstreit mit China verdarben den Händlern die Laune, während Technologie-Werte im Einklang mit der Entwicklung in den USA niedriger notierten. Der japanische Leitindex Nikkei fiel bis zum Mittag um 0,3 Prozent auf 21.470 Punkte. Der breiter gefasste Topix gewann 0,1 Prozent auf 1570 Zähler. Der Euro lag im fernöstlichen Devisenhandel nach einem Vortagsverlust bei 1,1210 Dollar. Zur japanischen Währung lag die US-Devise bei 108,18 Yen.
Schien es am Vortag noch so, als ob Fortschritte in den zuletzt eher zäh verlaufenden Handelsgesprächen zwischen den USA und China erzielt würden, versetzte Trump den aufkeimenden Hoffnungen wieder einen Dämpfer, indem er mit zusätzlichen Strafzöllen auf chinesische Waren drohte. "Er könne Strafzölle im Volumen von 325 Milliarden Dollar auf weitere chinesische Importe erheben, wenn er es wolle", so Trump. Laut dem Präsidenten ist es noch ein langer Weg zu einem Handelsabkommen mit Peking.
Die Börse in Hongkong verzeichnet Abschläge von knapp 0,3 Prozent, während sich im chinesischen Kernland der Schanghai-Composite von anfänglich höheren Abgaben etwas erholt und nur noch leicht unter dem Vortagesniveau notiert. Deutlicher abwärts geht es in Seoul mit rund 1 Prozent auf 2.070 Punkte.