Der Börsen-TagUS-Arbeitsmarkt macht weniger Fortschritte als erwartet

Der Stellenaufbau am US-Arbeitsmarkt ist im November weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Es entstanden lediglich 210.000 neue Jobs außerhalb der Landwirtschaft, wie die US-Regierung mitteilte. Experten hatten mit 550.000 gerechnet. Die getrennt ermittelte Arbeitslosenquote fiel zugleich auf 4,2 von zuvor 4,6 Prozent und damit deutlicher als von Experten erwartet.
Der Arbeitsmarkt ist damit weiter auf dem Weg der Besserung nach dem massiven personellen Aderlass zu Beginn der Pandemie-Krise in den USA im Frühjahr 2020. Laut US-Notenbankchef Jerome Powell ist die Wirtschaft sehr stark und zugleich der Inflationsdruck hoch. Daher fasst die Notenbank einen schnelleren Abbau ihrer Anleihekäufe auf dem Weg zu einer Zinserhöhung ins Auge.
In Frankfurt war der Dax wieder in den positiven Bereich gedreht und legte um 0,2 Prozent auf 15.300 Punkte zu.