Der Börsen-TagUS-Exporteure drehen kräftig an der Preisschraube
Die US-Exporteure haben ihre Preise im Juli kräftig angehoben. Die Ausfuhrpreise stiegen um 17,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Besonders landwirtschaftliche Produkte, Lebensmittel und Industriebedarf verteuerten sich deutlich. Allerdings waren die Preise ein Jahr zuvor wegen der Corona-Pandemie auch im Keller.
Die Einfuhren in die USA verteuerten sich im vergangenen Monat um 10,2 Prozent und damit etwas langsamer als in den drei Vormonaten. Dabei kostete allein Erdöl 65,5 Prozent mehr als im Juli 2020. Das bekommen auch die amerikanischen Verbraucher zu spüren. Waren und Dienstleistungen kosteten im Juli erneut 5,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Einen ähnlich hohen Wert gab es zuletzt im August 2008.