Der Börsen-TagUS-Immobilienmarkt gerät ins Wanken
Die Bremsspuren am US-Immobilienmarkt werden immer deutlicher.
Die Zahl der begonnenen Neubauten fiel im Juli bereits den dritten Monat in Folge, und zwar um 4,0 Prozent auf eine Jahresrate von 1,191 Millionen, wie das Handelsministerium mitteilte. Allerdings sind die Daten diesmal etwas verzerrt, da der Tropensturm "Barry" das Baugeschehen im Bundesstaat Louisiana deutlich einschränkte.
Der Immobilienmarkt hat bislang nicht wie erwartet von sinkenden Hypothekenzinsen profitiert. Land- und Arbeitskräftemangel beschränkt die Fähigkeit von Bauherren, günstig zu bauen. Hoffnung auf bessere Zeiten machen aber die Baugenehmigungen, die mit 8,4 Prozent so deutlich zulegten wie seit zwei Jahren nicht mehr. Zuvor waren die Genehmigungen hinter den Erwartungen zurückgeblieben.